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Papstkonzert neuer Termin am 25. November 2009.

                 

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Fastenaktion „Sieben Wochen ohne“

Im Jahr 2005 sind 34 Jugendliche im St. Annastiftskrankenhaus eingeliefert worden nach exzessivem Alkoholkonsum – im vergangenen Jahr waren es bereits 44. Sie waren zwischen zwölf und 17 Jahre alt, es waren ebenso viele Jungen wie Mädchen. Unter Fachleuten gibt es keinen Zweifel: Das ist nur die Spitze des Eisbergs, und der gesundheitsschädigende Alkoholkonsum steigt weiter an.
Bei einer Fachtagung im Heinrich Pesch Haus trafen sich Fachleute aus verschiedenen Professionen, um darüber zu beraten, wie man diesem Trend entgegen wirken kann, und um Erfahrungen darüber auszutauschen, war bereits erfolgreich umgesetzt wurde.
Die beiden Kirchen der Stadt, Stadtjugendring, Ökumenische Fördergemeinschaft und die städtische Jugendförderung und Erziehungsberatung setzen mit einer ersten gemeinsamen Aktion in Ludwigshafen ein bewusstes Zeichen: mit der Aktion „Sieben Wochen ohne - Klar im Kopf, friedlich miteinander“.
Ab Aschermittwoch kann jeder mitmachen, der sich verpflichtet, eine bestimmte Zeitspanne ohne Alkohol auskommen zu wollen – es müssen nicht die ganzen sieben Wochen der Fastenzeit sein, es kann eine Woche sein oder sogar nur ein Tag. Oft machen sich Jugendliche einen Spaß daraus, sich gegenseitig im Trinken zu überbieten, bis einer unter dem Tisch liegt. „Diesen Wettbewerb kann man auch umdrehen“, sagte Dekan Dr. Gerd Babelotzky vor der Presse. Man kann die Jugendlichen herausfordern und fragen: „Schaffst du das überhaupt, eine bestimme Zeit ohne Alkohol auszukommen?“
Ein weiterer Aspekt ist, dass unter Drogeneinfluss viel mehr Aggressivität aufkommt; daher der Zusatz „klar im Kopf, friedlich miteinander“. Die Organisatoren bieten ein breites begleitendes Angebot für Jugendliche, um ihnen den Verzicht leichter zu machen.  Es wird in verschiedenen Jugendfreizeitstätten angeboten, und die katholische und evangelische Jugend macht sich auch in diesem Jahr wieder gemeinsam auf den Jugendkreuzweg, der am 27.3. um 18 Uhr bei Lichtpunkt startet. „In unseren Jugendgruppen haben wir keine Probleme mit exzessivem Alkoholkonsum“, berichtet Dekan Babelotzky. Für ihn ist das ein Zeichen dafür, dass das Thema weniger gravierend auftritt, wenn den Jugendlichen attraktive Freizeitangebote gemacht werden, oder wenn sie Ansprechpartner in ihrem Lebensumfeld haben.
Bewusst richtet sich die Aktion allerdings nicht nur an Jugendliche. So gehen die beiden Dekane auch mit gutem Beispiel voran und haben sich selbst verpflichtet, sieben Wochen auf Alkohol zu verzichten. Jeder kann die Selbstverpflichtung für sich unterschreiben oder sogar noch einen Schritt weiter gehen: Das Geld, das durch nicht konsumierten Wein, Bier oder Cocktail eingespart wird, kann dem Verein FASworld e.V. gespendet werden: Der Verein setzt sich für Kinder ein, die durch den Alkoholkonsum ihrer Mütter während der Schwangerschaft geschädigt wurden.

 

Fastenaktion


 

   

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