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Neue
Leiterin der Familienbildung im HPH
Die Familienbildung im Heinrich Pesch Haus in Ludwigshafen will nicht nur
aktuelles Wissen vermitteln, sondern greift immer wieder gesellschaftliche
Veränderungen auf. Dies spiegelt sich dann in den Programmangeboten
wider. So soll es auch in Zukunft bleiben unter der neuen Leitung von
Kerstin Hofmann. Seit gut einem Monat leitet sie die Einrichtung.
Passende Angebote für möglichst viele Familien in den
unterschiedlichsten Phasen – das ist ein hoher Anspruch, dem die
Familienbildung unter
Roswitha
Etges
fast 20 Jahre lang gerecht wurde. Kerstin Hofmann will auf diesem
Fundament aufbauen und zugleich neue Schwerpunkte setzen.
Durch ihre Ausbildung vereint die 34jährige theoretische Kenntnisse und
viel Praxiserfahrung. Nach der Ausbildung zur Erzieherin studierte sie
Erziehungswissenschaften. Seit November 2005 ist Kerstin Hofmann im
Heinrich Pesch Haus Teilprojektleiterin für das Projekt QuaSi der
Offensive Bildung. Sie begleitet die katholischen Kindertageseinrichtungen
und verbindet in dieser Funktion Theorie und Praxis. Seit 2008 ist sie
zudem verantwortlich für das Ausweiten der Projekte „Erzählwerkstatt“
und „Vom Klein-Sein zum Einstein“ der Offensive Bildung in die
Metropolregion.
Schon immer ist es Ziel der Familienbildung, die Familien in jeder Phase
ihres Lebens zu unterstützen. Das beginnt mit Veranstaltungen für junge
Eltern, die ihr erstes Kind bekommen haben, geht weiter über die Themen
Schulstart und Begleitung durch das Schulleben bis hin zu Problemen, die
im Zusammenhang mit Pubertät entstehen können oder mit der Pflege der
Großeltern-Generation. Wichtig ist und war dabei immer die Zusammenarbeit
mit anderen Einrichtungen. Ein regionales und überregionales Netzwerk
solcher Einrichtungen wird künftig noch stärker aufgebaut; die
Familienbildung hat in Ludwigshafen die Netzwerkstelle innerhalb der
Landesinitiative „viva familia“ übernommen. Weiter geführt werden
daher auch die Qualifizierungskurse für Tagespflegepersonen im Auftrag
der Stadt sowie die Sprachförderkurse für Kindertageseinrichtungen im
Auftrag der Caritas
Kerstin Hofmann kann in ihrer Arbeit auf einen „guten Stamm von
Referentinnen und Referenten“ zurückgreifen. Um die Angebote noch
passgenauer zu gestalten, soll ein künftiger Schwerpunkt die Evaluation
sein: „Wir wollen herausfinden, was Familien genau brauchen und wo wir
mit unseren Angeboten ansetzen sollen“, betont sie.
Im Bereich frühkindliche Bildung sollen Elemente aus der Erzählwerkstatt
und dem naturwissenschaftlichen Projekt der Offensive Bildung ins Programm
aufgenommen werden. Verstärkt wird auch der medienpädagogische Ansatz.
Dazu wird es eine Kooperation mit der Landeszentrale Medien und
Kommunikation geben: „Ziel ist, Medien zu verstehen, selbst zu gestalten
und kritisch zu hinterfragen“, so Kerstin Hofmann.
Dazu soll es Elternabende geben sowie gemeinsame Workshoptage für
Kinder und Eltern.
Beim zweiten Familienfest im
Dekanat
Ludwigshafen wird die Familienbildung wieder beteiligt sein. Es findet am
Sonntag, 13.09.2009 statt und ist auch eingebettet in das zweite
Ludwigshafener Erzählfestival.
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