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„Kirche
in Kontakt zur Gesellschaft bringen“
Heinrich Pesch Haus stellt neues Halbjahresprogramm vor – Katholische
Soziallehre und Politische Jugendbildung gehören zu den Kernbereichen
Politische Jugendbildung ist weiterhin ein zentraler Bildungsbereich im
Heinrich Pesch Haus, Katholische Akademie Rhein-Neckar. „Demokratie
braucht demokratiefähige Bürger“, begründete dies
Johann Spermann SJ, der Direktor des Heinrich Pesch Haus, bei der
Vorstellung des neuen Programms für das erste Halbjahr 2010. Rund 30
Veranstaltungen bietet das HPH für junge Menschen, sei es für Schülervertreter
oder für Interessierte an aktuellen Themen wie Europa, Globalisierung,
Menschenrechte oder Rechtsextremismus. Mit dieser Zahl sei die Kapazitätsgrenze
erreicht, so Pater Spermann weiter.
Allerdings sind diese Seminare im neu erschienenen Programmheft gar nicht
aufgelistet, da sie – bis auf wenige zentrale Veranstaltungen –
individuell auf Teilnehmergruppen zugeschnitten werden. Obwohl das Heft
rund 150 Veranstaltungen auflistet, spiegelt es nur einen kleinen Teil des
Angebots des HPH wider. Für viele Gesprächsgruppen und Workshops werden
gezielt Einladungen ausgesprochen, etwa innerhalb des Kompetenznetzwerks
„Katholische Krankenhäuser“ oder bei den Schulungen für
Mitarbeitervertretungen in kirchlichen Einrichtungen.
Kerngebiet des Bildungsangebots bleibt die Katholische Soziallehre mit dem
Ziel, zentrale gesellschaftliche Herausforderungen und Probleme zu
benennen und Anstöße für Lösungen zu geben. Diese Fragestellungen und
die ignatianische Spiritualität ziehen sich durch alle Themenfelder sei
es Biomedizin/Bioethik, Wirtschafts- und Gesellschaftsethik,
Interkulturelles Zusammenleben oder Berufliche Kompetenz. Weitere
Seminarangebote kommen aus den Gebieten Theologie und Glaube und aus der
Familienbildung.
Im neuen Programmheft des HPH stellt sich jeder Bildungsbereich kurz vor.
Es ist vielfältig, denn das HPH sieht es als seinen Auftrag an, „Kirche
in Kontakt zur Gesellschaft zu bringen“, so Pater Spermann. Angesprochen
sind Menschen, die offen sind für die Auseinandersetzung mit Werten und
Regeln der Kirche, die bereit sind, sich damit auseinanderzusetzen, was
Glaube sein kann und sein könnte.
Fragen zu Wirtschafts- und Gesellschaftsethik versucht das HPH in
verschiedenen Veranstaltungen zu beantworten. Unter anderem treffen sich
Verantwortliche aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft regelmäßig zur
Business Conference Rhein-Neckar. Neben diesen eher geschlossenen Kreisen
veranstaltet das HPH beispielsweise am Mittwoch, 17.02.2010, den
„Aschermittwoch der Wirtschaft“ in Mannheim. Nach einem Gottesdienst
um 18 Uhr treffen Michael Knoll und Prof. Dr. Friedhelm Hengsbach SJ zu
einem Dialoggespräch aufeinander. Der eine, Micheal Knoll, ist Leiter der
Niederlassung Rhein-Neckar-Pfalz der HypoVereinsbank, Professor Hengsbach
ist Sozialethiker. Ihr Thema ist „Eine globale Finanzarchitektur und
deren sozialpolitische Folgen“.
Die Ludwigshafener Gespräche, ein Forum, das politische und
wirtschaftliche Fragen lokal, national und global beleuchtet, findet in
diesem Jahr am 16. und 17.06.2010 statt. Das Thema in diesem Jahr lautet
„Menschenwürdige Arbeit – Globale Beschäftigungspolitik für
Armutsbekämpfung und Gerechtigkeit“.
Das komplette Programm des HPH liegt im Haus aus und kann angefordert
werden unter Telefon 0621-5999-0. Dazu ist zeitgleich mit dem Programm die
aktuelle Homepage der Bildungsakademie ans Netz gegangen. Unter www.hph.kirche.org
erfahren Interessenten jetzt alles Wissenswerte rund um das
Bildungsprogramm und das Haus aus dem Internet. Interessenten können das
aktuelle Programm nicht nur herunter laden, sie erfahren darüber hinaus
viele Details zu den Veranstaltungen und Referenten, und sie können sich
auch online anmelden. (brid)
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